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Kriegsbemalung

                                               

Kriegselefant

Kriegselefanten waren eine vor allem in Indien verbreitete, zeitweise aber auch in anderen Teilen Asiens, Afrikas und Europas eingesetzte Waffe in der Militärgeschichte. Es handelte sich in erster Linie um Asiatische, seltener Afrikanische Elefan ...

                                               

KriegsfuS

Kriegsfuß, auch Kriegszustand oder mobiler Zustand einer Armee ist eine veraltete Bezeichnung für den Zustand, in dem das Heer nach der Mobilmachung zur Eröffnung des Krieges bereit ist. Die Friedensstärke wurde Friedensfuß genannt. Wurde eine Ar ...

                                               

Kriegsjahr

Kriegsjahre waren nach dem Reichsgesetz vom 31. Mai 1906 die bei der Berechnung der Dienstzeit der Offiziere und Sanitätsoffiziere der deutschen Armee und Marine zur Festsetzung der Pension für einen Feldzug hinzugerechnete Zeit. Es wurde für die ...

                                               

Kriegskasse

Eine Kriegskasse, auch Kriegsschatz, war von der Antike bis zur Neuzeit das Budget, aus dem ein Kriegsherr den Sold für seine Soldaten auszahlte. Gelegentlich werden auch heute noch von der Regierung bewilligte Mittel für das Führen eines Krieges ...

                                               

Kriegsordnung

Eine Kriegsordnung bezeichnet historisch eine militärische Schrift, die interne und damit auch teilweise geheime Informationen über verschiedene Aspekte eines Heers beinhaltet, so unter anderem über deren Kriegsführung, Hierarchie, Ökonomie und O ...

                                               

Kriegsrat

Als Kriegsrat bezeichnet man eine Versammlung von höheren militärischen Befehlshabern, welche in der Regel von einem Oberkommandierenden einberufen wird. Sie dient ihm, um über den moralischen und physischen Zustand seiner Truppen unterrichtet zu ...

                                               

Ladestock

Der Ladestock diente als Ladehilfe einer Vorderladerwaffe. Zuerst wurde eine bestimmte Menge Schwarzpulver in den Gewehr- oder Pistolenlauf gegeben. Danach wurde zur Abdämmung und Verdichtung ein Filz mit Hilfe des Ladestocks in den Lauf gepresst ...

                                               

Lineartaktik

Als Lineartaktik oder Schlachtreihe wird eine für das 18. Jahrhundert typische Schlachtordnung bezeichnet, bei der die Infanterie in langgezogenen dünnen Linien oder Reihen aufgestellt wurde.

                                               

Soldatenheiliger

Die Christenverfolgung unter Diokletian oder anderen Kaisern bildete oft den Hintergrund für Hagiographien frühchristlicher Soldatenheiliger. In diesen Hagiographien bekehrt sich meist ein römischer Soldaten zum Christentum. Er erlitt die Folter, ...

                                               

MilitärschieSschule

Militärschießschulen waren Bildungseinrichtungen für Militärpersonen und dienten dem sachgemäßen Umgang mit Schusswaffen. Gleichzeitig wurden hier Verbesserungen und Erfindungen auf dem Gebiet der einschlägigen Waffen untersucht und bewertet. Es ...

                                               

Mordhau

Der Mordhau, Mordstreich oder auch Mordschlag genannt, ist in der Deutschen Fechtschule beim geharnischten Kämpfen im Kurzen Schwert ein Begriff für eine Technik, bei der das Langschwert verkehrt herum und zweihändig an der Klinge geführt wird, u ...

                                               

Muskete

Die Muskete löste ab Ende des 16. Jahrhunderts schrittweise die Arkebuse als Infanteriewaffe ab und wurde im 18. Jahrhundert zur Hauptwaffe der Fußtruppen "Musketiere". Von der Arkebuse unterscheidet sich die Muskete hauptsächlich durch die größe ...

                                               

Oberquartiermeister

Oberquartiermeister waren im preußischen Großen Generalstab sowie im Generalstab des Heeres der Wehrmacht die Leiter der einzelnen Abteilungen, außerdem in beiden Weltkriegen die Leiter der Heeresversorgung bei den Armeeoberkommandos.

                                               

Oberstwachtmeister

Der Oberstwachtmeister war früher der Offizier, der – wie der Feldwebel bei der Kompanie – die wirtschaftlichen und Garnisonsverhältnisse eines Regiments zu regeln hatte. Der Oberstwachtmeister wurde dann durch den Major abgelöst. Vielfach war es ...

                                               

Paradeplatz

Ein Paradeplatz ist ein historischer Platz, meistens im Stadtzentrum oder vor Stadtbefestigungen. Besonders auf Zentral- oder Vorplätzen von Kasernen wurden große Appelle und Militärparaden abgehalten.

                                               

Parole (Militär)

Die Parole ist ein militärisches Kennwort, das nur dem Kommandeur einer Abteilung bekannt gegeben wird, nicht aber den einfachen Soldaten. Bei Annäherung eines Truppenteils verlangt der Wachposten die Parole vom Kommandeur.

                                               

Pelotonfeuer

Das sogenannte Pelotonfeuer war ein Feuerdrill der Linieninfanterie im Militär. Bei diesem Drill wurden keine massierten Salven der gesamten Schlachtreihe abgegeben, sondern die Infanterie schoss in kleinere Gruppen unterteilt, abwechselnd, jewei ...

                                               

Pompon (Uniform)

Ein Pompon ist ein wollener Knauf an militärischen Kopfbedeckungen. Er kam etwa zur Zeit der Koalitionskriege auf und wurden meist vorne am Tschako befestigt. Bei Tschapka oder Raupenhelm wurde der Pompon in der Regel seitlich getragen. Neben der ...

                                               

Portepee

Das Portepee, auch Faustriemen und insbesondere in der Schweiz auch Schlagband genannt, war ursprünglich eine um Griff und Bügel einer Hiebwaffe sowie um das Handgelenk des Kämpfers geschlungene Schlaufe, die das Herabfallen der Waffe im Kampf ve ...

                                               

Premiermajor

Premiermajor war im 18. – 19. Jahrhundert in der Reichsarmee, in Dänemark, Schweden und im Russischen Zarenreich ein militärischer Dienstgrad. In der Rangordnung stand er zwischen Major und Oberstleutnant.

                                               

Raid (Militäraktion)

Als Raid bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft einen gewaltsamen, überfallartigen militärischen Übergriff auf das Gebiet einer anderen Nation, Region oder eines Volksstammes, um Beute zu machen oder die politische und wirtschaftliche Situa ...

                                               

Ranzion

oder die Ranzion ist eine vom 15. bis 19. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für Lösegeld, Geldbetrag für den Loskauf aus der Gefangenschaft sowie das Lösegeld für gekaperte Schiffe. Auch wurde der Loskauf oder der Gefangenenaustausch selbst s ...

                                               

Rasputiza

Rasputiza ist die russische Bezeichnung für die Schlammzeit, Schlammperiode bzw. Regenzeit im Frühjahr und Herbst, in der weite Landschaften und unbefestigte Straßen im östlichen Europa durch Schneeschmelze bzw. die Herbstregenfälle aufgrund der ...

                                               

Reparationen

Reparationen sind Transferleistungen in Form von Kriegsentschädigungen. Das Wort "Reparationen" wird, außer in zusammengesetzten Wörtern wie Reparationszahlung, meist in der Mehrzahl gebraucht. Der Begriff bezeichnet wirtschaftliche Leistungen bz ...

                                               

Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 6

Das Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 6 wurde am 1. August 1914 aufgrund Mobilmachungsbefehl vom 2. Schlesischen Jäger-Bataillon 6 in Oels aufgestellt. Das Bataillon wurde zunächst mit 4 Jäger-Kompanien aufgestellt. Im Laufe des Jahres 1915 erhielt das ...

                                               

Säbeltroddel

Eine Säbeltroddel war der nur noch zur Zierde benutzte Nachfolger des Faustriemens, hier aber auch nur bei den Dienstgraden Unteroffizier und Sergeant. Alle anderen Unteroffiziere - Vizefeldwebel und Feldwebel im Kaiserreich, sowie alle anderen F ...

                                               

Salva Guardia

Die Salva Guardia war ein Schutz- und Geleitbrief, der ursprünglich vom deutschen Kaiser verliehen wurde. Die einfachsten Formen der Salva Guardia waren ein Geleitbrief, der es Kaufleuten und Botschaftern ermöglichen sollte, gefahrlos über Grenz- ...

                                               

Schildwache

Schildwache), Schildwacht, Posten, französisch Sentinelle, Factionnaire), eigentlich der vor jeder Wache stehende Posten vor dem Gewehr, der ehemals die hier aufgehängten Schilde und Waffen zu bewachen hatte; im weiteren Sinn jeder aufgestellte E ...

                                               

Schlachtfeldarchäologie

Die Schlachtfeldarchäologie ist ein Teilbereich der Archäologie, der sich mit der Erforschung der Hinterlassenschaften an Schauplätzen größerer kriegerischer Auseinandersetzungen beschäftigt. Der Begriff wird im deutschen Sprachraum erst seit End ...

                                               

Schlachtordnung

Die Schlachtordnung ist eine aus der antiken Kriegskunst weiterentwickelte Lehre von der räumlichen Gliederung der Truppen und Flotten und ihrer Reserven für Marsch und taktische Gefechtsaufstellung. Die Schlachtordnung bedingt den zeitlichen Abl ...

                                               

Schlachtruf

Der Schlachtruf war vor der Einführung der Uniform das wichtigste Erkennungszeichen im Schlachtgetümmel. Sinn des Schlachtrufes war auch, den gemeinsamen Kampf- und Korpsgeist zu heben, aber auch Drohgebärde an den Gegner, um ihn einzuschüchtern. ...

                                               

Si vis pacem para bellum

Si vis pacem para bellum ist ein lateinisches Sprichwort. Wörtlich übersetzt lautet es: "Wenn du Frieden willst, bereite Krieg vor." In anderen Sprachen mit bestimmtem Artikel sind Übersetzungen mit oder ohne Artikel möglich, da es im Lateinische ...

                                               

Siegermacht

Die Siegermächte von 1918/19 des Ersten Weltkrieges die sogenannte Entente, dt.: Bündnis waren Frankreich, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland, die Vereinigten Staaten von Amerika und das Königreich Italien. Italien trat erst ...

                                               

Stehendes Heer

Als stehendes Heer wird im Gegensatz zu erst bei Bedarf aufgestellten Truppen ein dauernd unter Waffen stehendes und damit jederzeit einsatzbereites Militär einschließlich der im Reservesystem beurlaubten Verstärkungskräfte bezeichnet. Die stehen ...

                                               

Strafexpedition

Eine Strafexpedition ist ein militärischer Feldzug, der offiziell zum Ziel hat, das Fehlverhalten des Landes zu bestrafen, dem er gilt. Dieser Begriff wird meistens beim Vorgehen gegen Kolonien oder annektierte Provinzen gebraucht, so waren etwa ...

                                               

Trophäe

Eine Trophäe ist ein Objekt, das als Zeichen des Triumphes dient, dieser kann über eine Person, ein Tier oder eine Sache, aber auch bei der Abwendung eines Risikos oder einer Bedrohung erreicht sein.

                                               

Tross

Der Begriff Tross bezeichnet, beginnend mit den ersten militärgeschichtlichen Überlieferungen bis etwa zum Ende des Zweiten Weltkriegs, jene rückwärtigen Teile einer Militäreinheit, die Unterstützungsaufgaben insbesondere im Versorgungs- und Tran ...

                                               

Verbrannte Erde

Verbrannte Erde bezeichnet eine Kriegstaktik, bei der eine Armee alles zerstört, was dem Gegner in irgendeiner Weise nützen könnte, also Gleise, Straßen, Brücken, liegengebliebene Fahrzeuge, Lebensmittelvorräte, Fabriken, Wohnhäuser und manchmal ...

                                               

Wehrbauer

Wehrbauern waren Bauern, die von ihrer Obrigkeit zur Ausübung militärischer Tätigkeiten verpflichtet wurden und im Gegenzug meist einige Privilegien erhielten.

                                               

Werbung (Militär)

Der Ausdruck Werbung bezeichnete vom ausgehenden Mittelalter bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts die Beschaffung von Freiwilligen zum Dienst im Militär. Bis dahin hatte das Wort ausschließlich diese militärische Bedeutung, erst später setzte si ...

                                               

Geschichte der deutschen Arbeitervereine

Die Geschichte der Arbeitervereine reicht bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurück. Sie ist in Deutschland eng mit der Geschichte der gesamten Arbeiterbewegung verbunden. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Staaten verspäteten wirtschaftli ...

                                               

Geschichte der Geheimbünde

Die Geschichte der Geheimbünde reicht von der Antike bis in die Neuzeit. Die folgende Darstellung folgt der jeweiligen zeitgenössischen Definition einer geheimen Verbindung.

                                               

Geschichte der Gewerkschaften in Polen

Wie in allen mitteleuropäischen Ländern gab es in Polen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aktive Gewerkschaften, besonders in den damaligen preußischen und habsburgischen Teilungsgebieten. 1869 entstand die erste Fachgewerkschaft der Maschinenba ...

                                               

Geschichte der Studentenverbindungen

Die Geschichte der Studentenverbindungen ist eng verknüpft mit der Geschichte der Universitäten. Der Artikel beschreibt die Geschichte der Verbindungen seit den frühen Anfängen an den mittelalterlichen Universitäten, konzentriert sich aber auf di ...

                                               

Geschichte der Universitäten

                                               

Geschichte der Unternehmen der Stadt Aschersleben

1857 wurde von den Unternehmern Billeter und Klunz eine Reparaturwerkstätte gegründet. Sie entsprach dem Bedarf, da es rings um die Stadt eine im Aufblühen befindliche Kaliindustrie gab. Im Jahr 1864 entstand eine kleine Gießerei. 1883 konstruier ...

                                               

Dorfchronik

Unter Ortsgeschichte versteht man die Vergangenheit einer Ortschaft, eines Dorfes, einer Stadt oder eines regional definierten Gebietes sowie die diesbezügliche Geschichtsschreibung. Von der Ortsgeschichte zu unterscheiden ist die Stadtgeschichte ...

                                               

Dorfchronik

                                               

Geschichte Amsterdams

Die Geschichte der Stadt Amsterdam reicht bis in die Römerzeit zurück. Während dieser Zeit entwickelte sich Amsterdam von einer auf Pfählen gebauten Siedlung zu der über 800.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Niederlande.

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